Vereinsausflug des LSV- Dülmen in die dänische Südsee (Teil 2)
Von Aero zur Insel Samsö
Am Mittwoch (3.5.) ging die Reise weiter zur Insel Samsö. Take-off
um 10:50 lokal von Aerö Richtung NNW. Um
12:20 Landung auf der 10 Gras auf Samsö, auch hier ohne Funk
und Stress, den Wind auf der Bahn.

Ein geschultes Auge mit "Pistenblick" war hier hilfreich.......
Bärbel und Ingrid machten sich mit 2 Fahrrädern, die sich am
Platz fanden auf den Weg um eine Unterkunft zu finden. Nach gar nicht
langer Zeit hatten wir nicht nur 2 komfortable Hütten sondern auch
noch eine Fahrgelegenheit um im nächsten Ort unser Abendessen
einzukaufen. In der Zwischenzeit hatten wir die Flugzeuge
"angeschraubt" und entladen. Total erschöpft war erst einmal ein Nickerchen fällig.

Bernd, Dietmar und Michael machen es sich im Gras gemütlich.
Guenther und Norbert zogen die harte Bank-Variante vor.

Nach dieser Anstrengung ließen wir uns die
mitgebrachten Brötchen und Getränke so richtig schmecken :-)

Usere Hütten lagen direkt unterhalb des
Endanfluges zur 10 wie auf dem Foto oben gut zu erkennen ist.. Zwar gestalltete sich der Fußweg dorthin
etwas "robust" über Gräben und durch Büsche, aber nach
20 Minuten hatten wir auch das hinter uns gebracht. Heute war selbst
kochen angesagt und aus Nudeln, Eiern, Schinken und Gemüse
zauberten wir in Gemeinschaftsarbeit, hauptsächlich aber
Bärbel und Ingrid, ein schmackhaftes Allerlei........ Später
konnten wir dann entspannt über die Route für den
nächsten Tag und das Wetter beraten.

Und natürlich entschleunigen, so oder so......
Samso über Kalundborg, Aero und weiter bis Flensburg

Donnerstag, 4. Mai.
Am nächsten Morgen waren die Zweifel bezügliches des
Wetter schnell zerstreut, DWD und Gafor gaben grünes Licht
für den Süden und Osten. Westlich war mit zunehmenden Wind zu
rechnen. Wir entschieden uns für die Route über
Kalundburg zum
Tanken,
Möns Klint (Kreidefelsen), Aerö und dann weiter nach
Flensburg. Telefonisch sagte uns der "Türmer" in Kalundburg trotz
Mittagszeit eine offene Tankstelle zu, was dann auch funktionierte.
So sind die Dänen :-) Von Kalundborg ging es Richtung Süden
bei guter Sicht mit tollen Ansichten.

Die schnelleren Maschinen machten noch einen Abstecher Richtung Osten zu den Kreidefelsen Möns Klint.
Michael entschied sich mit der langsameren C42 für die
Abkürzung Richtung Süden um etwa zeitgleich auf
Aerö anzukommen. Dort erwartete ihn jedoch Crosswind mit 25 Knoten
so das er entschied nicht zu
landen und gleich bis Flensburg zu fliegen. Durch den Vorsprung
von ca. 2 Stunden konnte er die Zimmer im Gästehaus organisieren
und die Einkäufe für das Frühstück am nächsten
Morgen erledigen. Vielen Dank an Herrn John, der Michael mit dem PKW
bis zum Einkaufszentrum nach Flensburg und zurück gefahren
hat, toller Service!

Den Abend ließen wir in einem
Flensburger Hafenrestaurant bei einem herrlichen Sonnenuntergang
ausklingen.

Flensburg, Pellworm, Damme und zurück nach Borkenberge
Freitag, 5.Mai. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten
wir uns an die letzte Etappe unserer Tour. Da wir früh auf den
Beinen waren entschieden wir uns für einen Besuch der Insel
Pellworm bevor es dann weiter gehen sollte nach Damme. Nach einer halben Stunde Flugzeit landeten wir bei kräftigem
Ostwind auf der Grasbahn 11 des Bauern Jürgen Marcussen, bei dem wir uns
natürlich vorher angemeldet haben (PPR). Der pflügt gerade den Acker neben der
Landebahn und kommt zur Begrüßung auch gleich mit seinem Trecker zum
Hangar. Auch Norberts Bruder Klaus kommt mit seiner
EXTRA 300 und gemeinsam
radeln wir ins Dorf um uns in der Fischbude am Hafen zu stärken, denn wir haben
nun einen über 2 Stunden langen Flug Richtung Süden vor uns. Schwägerin Barbara,
die zufällig zuhause am Computer sitzt, beobachtet uns per Webcam und speichert
das Foto, das Ihr hier sehen könnt!

Die letzte Etappe unseres Ausflugs führte uns durch die inaktive
ED-R13B, vorbei an der Insel Neuwerk in der Elbemündung. Von dort
Richtung Oldenburg-Hatten wo eine weitere Zwischenlandung
geplant war. Wegen starkem Crosswind sind wir jedoch weiter nach
Damme
geflogen,
hier war der Wind schwächer und stand auf der Bahn. Es zeigte sich
einmal mehr wie wichtig eine gute Flugvorbereitung ist, vor allem in
Sachen Treibstoff! Nach einer letzten Stärkung und Tankung in
Damme ging es zurück nach Borkenberge, touch-down der letzten
Maschine 18:38 lokal.

Alles in Allem ein toller Ausflug mit vielen Highlights.
Mehr Informationen bei allen Beteiligten: Bärbel, Ingrid, Bernd, Günter, Dietmar, Norbert, Michael.